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Cybersecurity – Ein kritischer Geschäftsfaktor für alle Unternehmensgrößen

In der heutigen digitalen Landschaft ist kein Unternehmen vor Sicherheitsverletzungen sicher, und es herrscht ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Cybersicherheit nur für Großunternehmen ein Problem darstellt. Tatsächlich richten sich 43 Prozent der Cyberangriffe gegen Organisationen mit begrenzten Ressourcen. Dies bedeutet, dass alle Organisationen, unabhängig von ihrer Größe oder Branche, ihre Sicherheitsmaßnahmen gegen fortgeschrittene Bedrohungen verstärken müssen.

 

Die Herausforderung für Organisationen besteht darin, mit der zunehmenden Anzahl und Komplexität von Bedrohungen Schritt zu halten. Cyberangriffe sind im Jahresvergleich um 68 Prozent gestiegen, und Ransomware wuchs zwischen 2020 und 2021 um fast 13 Prozent – ein Anstieg, der so groß ist wie in den vorherigen fünf Jahren zusammen. Organisationen finden es schwierig, cyber-resilient zu bleiben, da die Bedrohungslandschaft sich so stark entwickelt hat. Es gibt viele verschiedene und komplexe Bedrohungen: Ransomware, Phishing, Lieferkettenangriffe, Angriffe mittels maschinellem Lernen und KI, Ausnutzung von Schwachstellen, gestohlene Anmeldeinformationen und viele mehr.

 

Ein erfolgreicher Datenverlust ist nicht nur zeit- und ressourcenaufwendig und schädigt den Ruf, sondern ist auch mit hohen Kosten verbunden. Die durchschnittlichen Kosten eines Datenverlusts liegen im Jahr 2022 bei 4,35 Millionen US-Dollar; in den Vereinigten Staaten sind es mit 9,44 Millionen US-Dollar die höchsten Kosten weltweit. Diese Zahl stellt eine Steigerung von 2,6 Prozent gegenüber 2021 und von 12,7 Prozent gegenüber 2020 dar.

 

Mit dem Übergang von der Arbeit im Büro, wo die Cybersicherheit relativ kontrolliert ist, zum Homeoffice – einer Art Wilden Westen – und der zunehmenden Nutzung der Cloud hat sich die Angriffsfläche erweitert. Dadurch sind Unternehmen stärker miteinander vernetzt und das Risiko ist gestiegen.

 

Eine weitere Herausforderung besteht in der unzureichenden Erkennung und Reaktionszeit: Die durchschnittliche Zeit für die Bedrohungserkennung beträgt 212 Tage und die Eindämmungszeit 75 Tage. Dies bedeutet oft, dass Hacker genügend Zeit haben, sich seitwärts in Systemen zu bewegen und ihre Ziele zu erreichen, wie beispielsweise das Exfiltrieren von Daten oder das Ausführen von Malware, ohne von einer Sicherheitslösung erkannt zu werden.

 

Organisationen kämpfen auch mit Compliance-Anforderungen wie HIPAA, PCI DSS usw. Diese Industriestandards verlangen, dass Organisationen bestimmte Cybersicherheitsanforderungen erfüllen. Verstöße gegen diese Vorgaben können insbesondere kleine und mittlere Organisationen durch Reputationsverlust und hohe Geldstrafen schwer belasten.

 

In diesem eBook erfahren Organisationen und Managed Service Provider mit einem Sicherheitsbetriebsteam, wie sie ihre Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten verbessern können. Verstehen Sie, was ein modernes SOC ist, warum es wichtig ist und welche Schlüsselfunktionen Ihr Team beherrschen muss.